*my world*
START ABOUT STUFF TRASH GÄSTE

Liebe mich dann,
wenn ich es am wenigsten verdient habe,
denn dann brauche ich es am meisten.
Fears!

Ohje... lang nicht mehr geschrieben. Vermutlich weil ich dachte die Leute, die ich darum gebeten habe lesen hier eh nicht. Aber erstens habe ich mich da getäuscht und zweitens schreibe ich nicht nur für sie, sondern auch für mich selbst.

Jeder neue Lebensabschnitt war bisher ein neuer Blog. Aber diesmal bleibe ich hier.  Ich mag es zu lesen wie ich damals dachte ich wäre am Ende. Auf eine merkwürdige Art&Weise macht es mir Mut. Ja.. wirklich merkwürdig. Denn immer wenn ich etwas neues anfange stelle ich fest, dass das was ich zuvor getan habe eigentlich im Vergleich recht erträglich war... Naja.. im Grunde bedeutet das, dass ich kontinuierlich darauf hinarbeite mich nächstes Jahr noch ein Stück weit mehr ins Unheil zu stürzen xD

 Mhm nunja... wo fange ich am besten an zu erzählen? :/

Schule ist schrecklich. Ich fühle mich seit dem ersten Tag unwohl dort. So Unwohl, dass ich es tatsächlich geschafft habe auf dem Weg dorthin in Tränen auszubrechen. Ich hab mich nicht wieder eingekriegt und mich - soweit von der Schule weg, dass es keiner sehen konnte - von meinem Vater abholen lassen. Im Auto folgte das schrecklichste Gespräch, dass ich je mit ihm geführt habe. Er schrie mich an... "Warum sind alle unsere Kinder so?! Warum kann nicht wenigstens eine unserer Töchter klar kommen?!". Ich versuchte ihm zu erklären dass ich auch nicht weiß was mit mir los ist.. aber das wollte er nicht hören.Das letzte was er zu mir sagte war, dass ich klarkommen muss, dass ich das irgendwie alleine schaffen muss... und wenn ich das nicht schaffe, muss ich gehn. Er entschuldigte sich später sehr sachlich dafür. Aber die Aussage nahm er nicht zurück.

Vor einiger Zeit fing es bei mir mit den Panikattacken an. In der ersten Nacht war es noch nicht so schlimm. Ich wachte auf, hatte schreckliche Angst.. ich weiß nicht wovor.. es war als ob mein ganzes leben auf mich herab fallen würde. Als würde mir auf einen Schlag bewusst, dass ich seit meiner Geburt nur auf den Zeitpunkt des Todes hinarbeitete. Ich versuchte diese Gedanken zu verdrängen, im "Unangenehme Dinge verdrängen" war ich schon immer gut.. aber diesmal war es schier unmöglich. Als es schon langsam hell wurde schlief ich vor Erschöpfung ein. Am nächsten Abend ging es weiter... Nur diesmal kamen körperliche Beschwerden hinzu. Mein Herz raste - oder fühlte sich an als würde es fast aufhören zu schlagen. Ich bekam kaum Luft, dachte ich müsste sterben. Ich ging im Zimmer auf und ab, versuchte meinen Kreislauf in Gange zu kriegen. Nichts half... Niemand war zu Hause... Ich telefonierte mit Felix... das beruhigte mich wenigstens etwas... Doch es hörte nicht auf, mir blieb die Luft weg.. Ich rief meine Eltern an, sie sollen nach Hause kommen. Meine Mutter saß dann fast die ganze Nacht an meiner Seite. Ich trank kamillentee und redete mir ein er würde helfen - tat er dann auch. Seit diesem Tag empfand ich viele , sonst natürliche Dinge als beängstigend. Teamspeak wurde zur Herausforderung, ein Headset aufzuhaben machte mir Angst und auch mein Zimmer empfand ich seit da als beklemmend... Mitlerweile haben sich die Attacken auf ein minimum reduziert. 1-2stündige Heulkrämpfe täglich vor dem Schlafen gehen. Sobald Felix aufgelegt hat... es wird schon langsam zur Gewohnheit.

Im Zusammenhang mit diesen Ereignissen fing ich ein Tagebuch an. Ich dachte es könnte mir helfen die Ängste loszuwerden. Jede meiner Ängste hatte seine eigene Seite...  Ziemlich schnell konnte ich feststellen, dass meine größte Angst, die war, verlassen zu werden... tjaja (: Wie es aussieht werde ich das Tagebuch in einer etwas abgeänderten Weise jetzt hier weiterführen... Es hat sogar einen Namen :> Bevor ich den ersten Eintrag hineinschrieb malte ich ihn in dicken Buchstaben auf den Einband...

" FEARS "

6.9.09 14:12
 


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